Dialego-Umfrage zum Thema Diabetes
Aachen, 18. April 2012. Diabetes mellitus ist eine der größten Volkskrankheiten. 7 % der Bevölkerung in Deutschland, insgesamt 6 Millionen Personen, sind von der Krankheit betroffen. Weniger als die Hälfte der nicht erkrankten Verbraucher kennt die zwei Hauptformen des Diabetes: Typ 1 und Typ 2. Zu diesem Ergebnis kommt das Aachener Marktforschungsunternehmen Dialego.
In seiner repräsentativen Umfrage zum Thema Diabetes im Januar 2012 befragte das Online-Unternehmen 1.000 Bundesbürger. Ziel der Studie war es, herauszufinden, wie informiert die Verbraucher über die Volkskrankheit Diabetes sind und wie das Leben der Diabetes-Patienten in der Realität aussieht.
Der Wissensstand rund um das Thema Diabetes ist bei nicht Erkrankten und Diabetes-Patienten sehr unterschiedlich. Diabetes kann gefährliche Folgeerkrankungen verursachen. Über die Hälfte der Erkrankten klagen über Bluthochdruck. Nervenschädigungen, Herzinfarkt/Schlaganfall, Augenerkrankungen oder Diabetisches Fußsyndrom sind für jeden dritten Erkrankten problematisch. Von den nicht Diabetes-Betroffenen sind Frauen und ältere Personen am besten über die Folgeerkrankungen informiert. Für sie ist das Thema relevant, weil die Erkrankungsgefahr ab 50 + stark ansteigt. Doch ungefähr ein Drittel der Bevölkerung hat sich mit dem Thema noch gar nicht auseinandergesetzt.
Die richtige Ernährung ist ein wesentlicher Baustein bei der Behandlung von Diabetes. Das große Wissensdefizit der Gesunden gegenüber Erkrankten wird hier besonders deutlich, z.B. glauben nur 2 % der nicht Erkrankten, dass Diabetiker auf ihren Alkoholkonsum achten sollten. Tatsächlich achtet die Hälfte der Erkrankten darauf, Alkohol nur in Maßen zu trinken, da Alkohol zu Unterzuckerungen führen kann.
Betrachtet man Diskussionen in Social Media, so sind diese hoch emotional: 15 % aller Gespräche handeln von dem Gefühlsleben der Diabetes-Betroffenen. Immerhin gut ein Viertel der Diskussionen (27 %) handelt davon, welche Aktivitäten in Angriff genommen werden, um dem Diabetes Herr zu werden. Die meisten der Betroffenen wünschen sich ein weitgehend „normales“ Leben ohne große Einschränkungen im Alltag.






