Dialego-Studie zur Wahrnehmung von Institutionen
Aachen 23.05.2012. „Verbraucher nehmen enge, persönliche und positive Kontakte am stärksten wahr. Deshalb stehen ihnen soziale Institutionen am nächsten. Das sind Freunde, Vereine, Schulen und inzwischen auch soziale Netzwerke“, so das Ergebnis der aktuellen Befragung des Aachener Online-Marktforschungsinstituts Dialego in Zusammenarbeit mit einem Bankinstitut. Politische Institutionen wie Parteien, Parlament, Regierungen, aber auch Gewerkschaften, Justizbehörden und die Kirche platzieren die Befragten am weitesten von sich weg.
Banken folgen in der Wahrnehmung - durch den regelmäßigen Kundenkontakt – direkt auf die sozialen Institutionen. In der aktuellen Krisensituation erleiden Banken jedoch hohe Vertrauensverluste: Die Kunden ziehen sich zunehmend zurück, legen ihr Geld unters Kopfkissen und helfen sich in Finanzdingen selbst. Verstärkt rufen die Verbraucher nach staatlicher Kontrolle und interessieren sich für Prinzipien eines nachhaltigeren Geldumgangs sowie für regionale soziale Projekte, z.B. Ökobanken. Generell steigt wieder der Gemeinschaftsgedanke und es zeigt sich ein Wandel vom Ich- zum Wir-Gefühl. Sichere Geldanlagen und Transparenz sind in der aktuellen Situation oberstes Gebot. Banken, die dies berücksichtigen, werden Vertrauen zurückgewinnen und auf diese Weise den Rückzug der Kunden verhindern.
Die Befragung erfolgte mit zwei prämierten Dialego Tools. Mit dem MindVoyager wurde eine lebendige Online-Diskussion unter 183 Bankkunden mit wertvollen Insights zu den Motiven der Bankkunden entfacht. Beim analog einer Familienaufstellung angelegten BrandSculpture konnten die Befragten ihre persönliche Nähe oder Distanz zu ausgewählten Institutionen dokumentieren. „Die Erkenntnistiefe unseres MindVoyager ist beeindruckend, und BrandSculpture ist eine brillant einfache Idee, spielerisch Markenbeziehungen zu entschlüsseln“, so Oliver Hsu, Manager Customer Care bei Dialego.






